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DOKU+MEDIEN-Forum 2010
 |   | Kommen Sie am 24. Februar nach Hamburg, zum Branchentreff bei ZINDEL
DokuNord, der Verbund Technischer Redaktionen, lädt ein zum jährlichen Branchentreff: das DOKU+MEDIEN-Forum. Bei der ZINDEL AG in Hamburg treffen sich Macher und Entscheider aus den Bereichen Technische Dokumentation, Kommunikation und Marketing. Auch das 13. Forum bietet wieder spannende Vorträge zu aktuellen Trends und Fragestellungen in dieser Branche – sowie Gelegenheiten zum angeregten Erfahrungsaustausch mit Kollegen und Referenten. |
Das DOKU+MEDIEN-Forum 2010 findet statt am Mittwoch, 24. Februar 2010, von 9:00 bis zirka 17:30 Uhr, im Hause der ZINDEL AG, Tangstedter Landstraße 83, 22415 Hamburg. Die Anmeldegebühr beträgt pro Teilnehmer 290,- Euro zuzüglich MwSt. Pausengetränke und ein kommunikativer Imbiss inklusive. Anmeldeschluss ist der 12. Februar 2010.
Programm-Flyer herunterladen [PDF, 400KB]
Im Folgenden haben die Referenten die Vortragsthemen kurz zusammengefasst.
Hinweis: Die Seminarreihen A und B laufen parallel, das heißt A1 läuft zeitgleich mit B1 et cetera.
Vortrag A1, Referent Martin Winzer, Ovidius GmbH
Produktinformationen zu Kundennutzen machen – Mächtige Publikationen mit EB.Suite
EB.Suite ist ein mächtiges Werkzeug zum Erstellen und Veröffentlichen von elektronischen Publikationen auf CD, DVD, USB-Stick und im Internet. Sein Leistungsumfang liegt jenseits dessen, was man von gängigen HTML-basierten Publikationen und Hilfesystemen kennt.
Mit EB.Suite lassen sich nicht nur klassische technische Informationen sondern auch Ersatzteil- und Produktkataloge sowie Marketingunterlagen publizieren.
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Vortrag A2, Referent Torsten Machert, EasyBrowse GmbH
E-Book in der Technischen Dokumentation – Mythos und Realität
In der Verlagsbranche entwickelt sich das E-Book gerade vom Hype zum neuen Vertriebskanal. Da stellt sich natürlich die Frage, ob und inwieweit ein E-Book auch für die Technische Dokumentation interessant ist.
Der Vortrag stellt gängige E-Book-Formate ausführlich vor und zeigt, für welche Informationsarten das E-Book eine geeignete Präsentationsform sein kann. Dazu werden auf verschiedenen Lesegeräten beispielhafte Umsetzungen von Handbüchern präsentiert.
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Vortrag A3, Referent Matthias Schulz, ProfiServices, tekom-Normendienst
Aktuelle Anforderungen an Anleitungen in europäischen und internationalen Normen
Seit Beginn der 90er Jahre sind die Anforderungen an Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsanleitungen in Normen stetig gestiegen. Dies gilt für Maschinen und Anlagen ebenso wie für Medizinprodukte und bis hin zu Haushalts- und Hobbygeräten. Mit der Aktualisierung der EG-Richtlinien für diverse Branchen wurden und werden derzeit auch die Normen überarbeitet.
Der Vortrag informiert über bedeutende neue Forderungen und versucht eine Tendenz in der Normung deutlich zu machen. Behandelt werden insbesondere die Anforderungen für den Maschinen- und Anlagenbau, für Zuliefererdokumentationen, elektrische Handwerkszeuge und Kleinmaschinen sowie Haushaltsgeräte.
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Vortrag A4, Referent Jens-Uwe Heuer, Herfurth und Partner, tekom-Rechtsdienst
Aktuelle Rechtsentwicklungen, insbesondere für die Zuliefererdokumentation
Nach dem Motto „Nichts ist beständiger als der Wandel“ ist ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen im „Recht der Technischen Dokumentation“ für die Verantwortlichen in der Technischen Dokumentation eine wichtige Arbeitsgrundlage. Insbesondere in der Rechtsprechung findet an vielen Stellen eine Auseinandersetzung mit der Technischen Dokumentation statt. Eine Aufgabe besteht darin, für rechtliche Klarheit im Zulieferbereich zu sorgen.
Die Dokumentation im Zulieferbereich steht in einem steten Spannungsverhältnis zwischen Zulieferern und Endherstellern. Die Endhersteller verfolgen das Ziel, auf eine eigene Dokumentation verzichten und stattdessen die Dokumentation des Zulieferers einsetzen zu können. Der Zulieferer wiederum sieht den Endhersteller in der Verantwortung und zielt darauf, die technische Dokumentation in möglichst geringem Umfang, nur für einen Kreis von „Fachleuten“, anzufertigen. Auf beiden Seiten herrscht dabei die Auffassung vor, rechtlich bestünde eine klare Situation. Dies ist indes nicht so, denn die Technische Dokumentation im Zuliefererbereich wird von einer Vielzahl unterschiedlicher rechtlicher Faktoren beeinflusst – aktive Gestaltung ist gefordert.
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Vortrag B1, Referent Prof. Dr. Klaus-Dirk Schmitz, Hochschule Köln, Institut für Translation & mehrsprachige Kommunikation
Terminologiearbeit – Luxus oder Notwendigkeit?
Terminologiearbeit wurde in der Vergangenheit oft als eine Aufgabe gesehen, die Zeit und Geld kostet und mit der sich Technische Redakteure oder Fachübersetzer abzuquälen haben, wenn sie technische Texte für einen bestimmten Zielmarkt produzieren. Terminologiearbeit ist zwar immer noch zeitaufwändig und damit kostenintensiv, aber immer mehr Unternehmen erkennen, dass Terminologie eine Schlüsseltechnologie beim Wissensmanagement und bei der unternehmensinternen und -externen Kommunikation ist. Größe und Branche des Unternehmens spielen dabei fast keine Rolle. Terminologie-Management kann aber nur dann effizient funktionieren, wenn alle Personen(gruppen), die an der unternehmensweiten Kommunikation teilhaben, beim Terminologie-Management zusammenarbeiten. Nur so wird die Etablierung und Nutzung einer konsistenten Unternehmenssprache möglich.
Der Vortrag geht auf die grundlegenden Methoden und Prinzipien der Terminologiearbeit ein, zeigt, wie Normen den Aufbau einer unternehmenseinheitlichen Terminologielösung unterstützen können, und verdeutlicht typische Lösungen zur Terminologiearbeit im Unternehmen anhand von Beispielen aus der Praxis.
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Vortrag B2, Referent Oliver Collmann, Acrolinx GmbH
Aufbau und Einführung einer Corporate Language
Ein einheitlicher Auftritt wird für den Unternehmenserfolg immer wichtiger. Die Sprache, in der mit Kunden, Partnern und intern kommuniziert wird, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die Bereiche Marketing, Dokumentation, Support und Entwicklung prägen diese Sprache. Häufig verläuft dieser Prozess aber dezentral und wenig koordiniert.
Der Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen:
- Wie bekomme ich die Unterstützung des Managements für das Thema Corporate Language?Wie kann ich die verschiedenen Bereiche für das Thema gewinnen?
- Welche Tools und Methoden gibt es zur Einführung und Einhaltung der Corporate Language?
- Wie sehen typische Projekte aus, und wie vermeide ich Stolperfallen auf dem Weg dahin?
Weitere Inhalte:
- Praktische Übung anhand eines typischen Textes als Leitfaden für die Aspekte Terminologie, Sprachstil und Wiederverwendung.
- Praxisbeispiele für Argumentation, ROI-Nachweis und Budgetgewinnung.
- Erfahrungsberichte von erfolgreichen Einführungen, mit Darstellung der Hürden.
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Vortrag B3, Referentin Ursula Reuther, IAI – Institut der Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationsforschung
Terminologieprüfung und Terminologie-Workflow mit sprachtechnologischen Methoden
„So wächst zusammen, was zusammen gehört!“ – Der Vortrag beschreibt anhand von Praxisbeispielen, wie und mit welchen Mitteln, innerhalb eines Controlled Language Checkers, eine automatische Überprüfung der in einem Dokument verwendeten Terminologie durchgeführt werden kann. Außer den linguistischen Mechanismen, die der automatischen Überprüfung zugrunde liegen, wird dargestellt, wie der Anwender Einfluss auf den Überprüfungsmodus nehmen und so eine, auf seine Bedürfnisse abgestimmte, Terminologieprüfung durchführen kann.
Erweiterung und Pflege einer bereits bestehenden Terminologie lassen sich ebenfalls mit sprachtechnologischen Methoden unterstützen. So tragen eine automatische Ermittlung von Termkandidaten und Kontexten, Filterfunktionen und Schnittstellen zu beliebigen Terminologie-Datenbanken zur Verbesserung des gesamten Terminologie-Workflows bei. Im Verlauf des Vortrags werden entsprechende Workflow-Szenarien für Redakteure sowie Terminologen und unterstützende Tools beschrieben.
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Vortrag B4, Referentin Ulrike Parson, parson communication
Wikis – Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes in der Technischen Dokumentation
Wikis können eine günstige und leistungsstarke Alternative zu herkömmlichen, teuren Dokumentationstools sein. Aber was mit viel Elan begonnen wird, endet oft als ungenutzte Informationsinsel. Die Bedienung eines Wikis ist nicht so komfortabel wie in herkömmlichen Dokumentationstools. Auch die Inhalte müssen für Wikis angepasst werden. Dennoch kann es sich lohnen, mit Wikis den Schritt Richtung „Technische Dokumentation 2.0“ zu wagen.
Der Vortrag zeigt
- Möglichkeiten und Grenzen von Wikis in der Technischen Dokumentation;
- welche Inhalte für ein Wiki geeignet sind;
- wie Sie ein Wiki am Leben erhalten;
- wie Sie die passende Wiki-Software für Ihr Unternehmen finden.
Der Vortrag ist in drei Hauptteile untergliedert:
- Vor- und Nachteile von Wikis, welche Inhalte sind geeignet?
- Welche Rollen gibt es bei der Pflege eines Wikis, wie erhalte ich es lebendig?
- Vorgehensmodell für die Auswahl der geeigneten Wiki-Software.
Praktische Beispiele kommen aus einem Wiki-Showcase (XWiki).
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ARCHIV
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Erfolgreiches DokuNord-Seminar
Die zahlreiche Teilnahme bewies dem DokuNord-Verbund, dass das Thema "Redaktionssysteme S1000D und iSpec2200" eine gute Wahl für dieses Seminar war.
So präsentierten die Firmen Corena, HiCo, Inmedius und STAR AG vor nahezu 50 Teilnehmern wie man bei den Anforderungen und Problemen der Spezifikationen durch die Software unterstützt werden kann.
Auch die Diskussionsrunde zum Ende des Seminars war voller anregender Unterhaltungen und Fragen und hätte noch weit über den Zeitplan hinweg fortgeführt werden können.
DokuNord-Seminar: Redaktionssysteme S1000D und iSpec2200
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Anforderungen an Technische Dokumentation haben sich besonders im militärischen Bereich und
im Luftfahrtbereich in den letzen Jahren stark verändert. Statt von MS-Word und Adobe Framemaker
ist von S1000D, iSpec2200 die Rede - Begriffe wie DTD, Schema, SGML, XML, Business Rules und
Styleguide gehören plötzlich zum Alltagsgeschäft und fordern immer mehr neues Fachwissen von
Projektleitern und Redakteuren. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, möglichst viele dieser
Regeln und Abläufe durch Software zu unterstützen. Nur so kann der Fokus wieder auf dem Inhalt
der Dokumentation liegen und nicht im Wirrwarr der neuen Herausforderungen untergehen.
DokuNord präsentiert vier der etablierten Hersteller von derartiger Software, um anhand einer
definierten Themenliste einen direkten Vergleich zu ermöglichen und auf die Möglichkeiten der
Software hinzuweisen.
- Corena
- HiCo
- Inmedius
- STAR AG
Die Veranstaltung wird moderiert. Im Anschluss an die Vorträge der Firmen findet eine abschließende Diskussionsrunde statt, in der alle Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit haben Fragen zu stellen und Beiträge zu liefern.
Veranstaltungsdaten:
Datum: Dienstag, 9. Juni 2009
9:00 bis 17:30 Uhr
Ort: Fa. CONDOK, Marconistr. 2-4, 24145 Kiel
Moderation: Lutz Pliske, Fachbereichsleiter Informationsmanagement, CONDOK GmbH
Kosten: € 250,-- Pausengetränke und kommunikativer Imbiss inklusive
Themenpunkte S1000D:
- Welche Versionen der S1000D werden unterstützt? (1.8, 1.9, 2.3 … )
- Wird die non-S1000D-Version 1.7x unterstützt?
- Unterstützt die Software Konvertierungen von Versionen? (Anschließende Nacharbeit vorausgesetzt)
- Welche Möglichkeiten der Datenmanipulation bestehen (DMC ändern, Inhalt von Elementen ändern)?
- Wie werden die Daten importiert? (via DDN, DML, PM, Infoobjekt …)
- Welche Editoren können verwendet werden?
- Wie sieht die Integration der Editoren in die S1000D-Umgebung aus? (Unterstützung beim Setzen von Querverweisen, Setzen von Hotspots, Schnittstellen zur S2000M beim Setzen von CSNREF ….)
- Welche Erfahrungen bestehen bei der Umsetzung/Import von „Alt-Dokumentation“ (MS Word, Adobe Framemaker) in S1000D und der Unterstützung durch die Software?
- Welche Funktionalitäten gibt es für die Qualitätssicherung? (BREX, Terminologiemanagement, Rechtschreibprüfung, Grammatikprüfung …)
- Wie wird die Wiederverwendung von Informationen im System realisiert? (Pools? Gleiche Inhalte mit unterschiedlichen DMCs?)
- Wie wird der S1000D-Update Prozess unterstützt ("change marks", issue number verwalten, änderungen akzeptieren/ablehnen für ein/mehrere Datenmodule)?
- Welche Publikationsarten sind neben S1000D-SGML/XML möglich? (HTML, PDF, MS Word ….)
- Welche Verwaltungs-Funktionen bietet die Software? (alte Stände sichten, Erzeugen von Reports, IPRF ….)
- Wie wird der S1000D-Mitprüfprozess (IPRF) unterstützt?
- Wie wird die Verwaltung von Illustrationen unterstützt (ICN-Vergabe usw.)?
- Welche Möglichkeiten bestehen andere Systeme anzubinden? (S2000M, LSA, PLM)
Themenpunkte iSpec 2200
- Wird die ATA, iSpec 2200 unterstützt?
- Gibt es Templates / Shemas / Vorlagen für die verschiedenen Dokumente? (AMM / CMM / IPC / Operating Manual / Service Bulletins etc.)
- Gibt es die Möglichkeiten nur Teile des Produkts zu nutzen, z.B. nur die Common Source Database für eigene Dokumente?
- Wie wird die Revisionsverfolgung gemacht?
- Gibt es Highlight, Transmittel Lettar, Temporary Revision Pages?
Die teilnehmenden Firmen sind gehalten, sich an den Themenlisten zu orientieren. Sollten Sie als teilnehmender Besucher darüber hinaus spezielle Fragen haben, dürfen Sie diese gerne bis spätestens 26.05.2009 an uns übermitteln, damit sie eventuell in die Themenliste aufgenommen werden können.
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DOKU+MEDIEN-Forum 2009
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| A1 – Dipl.-Ing. Ralf Bögel, Rugen Consulting, und Volker Wodaege, ZINDEL AG |
| Auswirkungen der neuen Maschinenrichtlinie und Risikobeurteilungen auf die Technische Dokumentation |
Ab dem 29.12.2009 ist die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG anzuwenden. Die EN ISO 14121-1:2007 zur Risikobeurteilung wurde am 24.06.2008 im Amtsblatt der EU veröffentlicht und gilt damit als harmonisiert. Ihre Anwendung ist seitdem für die CE-Kennzeichnung erforderlich.
Müssen Sie jetzt Ihre Vorlage für die Betriebsanleitung grundlegend ändern? Ist die Gefahrenanalyse nur in Risikobeurteilung umzubenennen oder müssen Sie Ihre Vorgehensweise bei der Durchführung komplett überdenken?
In diesem Vortrag bekommen Sie die Antwort auf diese Fragen. Sie erhalten eine Zusammenfassung über die notwendigen änderungen. Angesprochen werden unter anderem Themen wie „unvollständige Maschine“, Einbauerklärung, Montageanleitung, bevollmächtigte Person für technische Unterlagen („Dokumentations-Beauftragter“), der praxisgerechte übergang zur neuen Maschinenrichtlinie, Grenzen der Maschine, Gefährdungen und Risikobewertung.
Beginnen Sie jetzt mit der Umstellung, denn die Anwendung der neuen Maschinenrichtlinie erfolgt ohne übergangsfrist und die neue Norm zur Risikobeurteilung ist bereits jetzt anzuwenden.
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| A2 – RA Jens-Uwe Heuer, Herfurth & Partner |
| Aktuelle Rechtslage in der Technischen Dokumentation |
Der Vortrag vermittelt einen überblick über die Entwicklungen im Vertrags- und Haftungsrecht, die für die Technische Dokumentation von Bedeutung sind. Interessant ist dabei die Tendenz, Technische Dokumentation nicht nur als potenzielles Haftungsrisiko zu sehen, sondern auch aktiv zur Reduzierung des Haftungsrisikos – etwa durch Beschreibung des Nutzerkreises – einzusetzen.
Darüber hinaus wird eine kurze Beschreibung über die Entwicklung des Produktsicherheitsrechts den Vortrag vervollständigen. Als besonderes Thema stellen wir die Risiken der persönlichen Inanspruchnahme der Verantwortlichen für die technische Dokumentation dar.
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| A3 – Dr. rer. nat. Benedikt Hendan, TüV SüD Product Service |
| Betriebsanleitungen für den europäischen und den US-amerikanischen Markt |
Wie groß ist der Unterschied zwischen Anleitungen für den europäischen und den US-amerikanischen Markt wirklich? Sind US-amerikanische Anwender so anders als Europäer oder ist es die Angst vor dem US-amerikanischen Produkthaftungsrecht, die den Technischen Redakteur unsicher macht? Immerhin sind in 44 Prozent aller Produkthaftungsfälle unzureichende oder fehlerhafte Warnhinweise die Ursache (Quelle: Randall L. Goodden, Product Liability Prevention).
Zunächst einmal: Ein sicheres Produkt und eine gute Anleitung verhindern Unfälle und damit das Eintreten eines Produkthaftungsfalls. Eine schlechte Anleitung, und sei sie noch so gespickt mit Warnhinweise nach ANSI Z535.6, tut dies nicht. Im Gegenteil, so gibt zum Beispiel die US Consumer Product Safety Commission Empfehlungen, um „overwarning“ zu vermeiden.
Entscheidend für anwenderfreundliche und sichere Anleitungen, sei es für Europa oder die USA, ist in jedem Fall, dass der technische Redakteur sein Handwerk beherrscht. Was dabei zum Handwerkszeug (Zielgruppenanalyse, übersetzungsmanagement, ...) gehört, welche organisatorischen Maßnahmen (Normenrecherche, Risikobeurteilung, ...) sinnvoll sind, soll in diesem Vortrag diskutiert werden.
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| A4 – Dipl.-Ing. Klaus Vossen, Corel GmbH |
| Visuelle technische Kommunikation mit Corel DESIGNER Technical Suite X4 |
Mit Corel DESIGNER Technical Suite X4 hat der Hersteller von CorelDRAW eine neue Version der speziell für technische Illustration entwickelten Grafiksoftware herausgebracht. Der Vortrag gibt Einblicke in die speziellen Problemstellungen der visuellen technischen Kommunikation und Lösungsmöglichkeiten mit einer Illustrationssoftware.
Besonders behandelt werden folgende Themen:
Problem- und Aufgabenstellungen, die in dieser Kombination die technische Illustration auszeichnen - Lösungsansätze:
- Nutzung von CAD-Daten
- Nutzung von Altdaten (Papier)
- Zusammenarbeit mit Kunden, Entwicklungsabteilungen
Spezialisierte Werkzeuge zur technischen Illustration
- Projiziertes Zeichnen (isometrische Illustration)
- Beschriftung und Bemaßung für die technische Dokumentation
- Interaktive technische Illustrationen ("IETM"s, Hotspots)
- Integration und effiziente Nutzung von 3D-CAD in der technische Illustration
- Aufbereitung von Digitalfotos für die technische Dokumentation
Aktuelle Anforderungen in der technischen Dokumentation - Chancen für die technische Illustration
- Verkürzte Produktentwicklungszyklen und späte Produkt-Design-änderungen
- Mehrsprachige und kulturübergreifende Dokumentationen
- Einsatz von technischen Redaktionssystemen in Kombination mit Grafik vs. Text
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| B1 – Prof. Dr. Jörg Hennig, Universität Hamburg |
| Fachsprachen – Notwendiges Verständigungsmittel unter Fachleuten oder Verstehensbarriere für Laien? |
In dem Vortrag soll es um die Leistung von Fachsprachen, aber auch um Fachsprachen als Kommunikationsbarrieren gehen.
Fachsprachen sind unerlässlich, um eine möglichst rasche und vor allem eindeutige Kommunikation zwischen Fachleuten zu ermöglichen. Voraussetzung ist, dass alle an der Kommunikation Beteiligten über die nötigen Voraussetzungen verfügen, also vor allem die Bedeutung der Fachwörter und -ausdrücke kennen. Sofern einer der an einer solchen Kommunikation Beteiligten „Laie“ ist – und also über diese Voraussetzungen nicht verfügt – wird die Verwendung von Fachsprache zur Kommunikationsbarriere.
Anhand von exemplarischen „Erklärungsmustern“ soll gezeigt werden, was geschehen muss, wenn Fachleute über fachliche Inhalte mit Laien kommunizieren.
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| B2 – Dipl.-Ing. Thomas Stein, ASN Aviation Service Network GmbH |
| Simplified English – Eindeutige Ausdrucksweise in der Technischen Dokumentation |
Technische Redakteure nutzen nicht nur ihr Fachwissen, um korrekte Dokumentationen zu schreiben, sie benötigen auch ein bestimmtes Vokabular, das Mehrdeutigkeiten sicher ausschließt.
Wenn aus blumigen Beschreibungen klare, für den Wartungstechniker verständliche Anweisungen werden, dann hat der Technische Redakteur perfekte Arbeit geleistet. Dabei hilft ihm das Wörterbuch einer ganz speziellen Sprache, die in der Luftfahrt- und Militärindustrie bereits in vielen Fällen vorgeschrieben ist: ASD-STE 100 Simplified Technical English.
Dieses „vereinfachte Englisch“ wurde in den 80er-Jahren entwickelt und basiert auf 61 eigenen Regeln. Erlaubte oder verbotene Wörter sowie eine spezielle Syntax erleichtern das Lesen und fördern die Eindeutigkeit der übersetzten Anleitungen. So können Fehlinterpretationen vermieden werden, die Qualität der Wartungsdokumente bleibt gesichert.
„Simplified English“ ist kein reduzierter Grundwortschatz der englischen Sprache, wie häufig angenommen wird. Es ist ein eigener Standard, eine Norm, die – vom Schreiber wie vom Leser gründlich gelernt und angewendet – die internationale technische Kommunikation entscheidend verbessert. Außer in der Luftfahrt setzt sich „Simplified English“ mittlerweile auch in anderen Fachbereichen der Industrie durch. Vom Maschinenbau bis zur Elektrotechnik profitieren Firmen von der kontrollierten Sprache, die ihre Wartungsvorschriften vereinfacht.
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| B3 – Oliver Collmann, acrolinx GmbH |
| Erfolgsfaktor konsistente Terminologie – Autorenunterstützung mit linguistischer Intelligenz |
Terminologie- und Sprachkonsistenz wird zu einer unternehmensweiten Aufgabe von großer Bedeutung. Die Technische Dokumentation sollte hierbei eine führende und initiative Rolle spielen. Sprachliche Kompetenz, Prozesswissen sowie geeignete Tools zur Autorenunterstützung sind die Erfolgsfaktoren für die bereichsübergreifende Einführung konsistenter Terminologie und Sprache. Durch eine Fallstudie wird der Prozess der Einführung und der Einbindung der Anwender aus verschiedenen Unternehmensbereichen verdeutlicht.
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| B4 – Christian Weih, Across Systems GmbH |
| Qualitätssicherung bei übersetzungsprozessen |
Dass die Produkt- und Unternehmenskommunikation auch in den Fremdsprachen-Fassungen hohen Qualitätsanforderungen genügt, ist nicht nur Voraussetzung für vertrieblichen Erfolg, sondern auch in rechtlicher Hinsicht zwingend erforderlich.
Die Qualitätssicherung von übersetzungen ist vielschichtig und begleitet idealer weise den gesamten Prozess. Bereits bei der Quelltext-Erstellung wird durch die konsistente Formulierung des Ausgangstextes die Grundlage für fehlerfreie übersetzungen gelegt. Bei der Steuerung des übersetzungs-Workflows gewährleisten dezidierte Korrektur-/Freigabe-Schritte eine systematische Verifizierung des Zieltextes. Redakteure, übersetzer und Korrektoren werden dabei durch automatisierte Qualitätssicherungsroutinen unterstützt.
Unter Berücksichtigung von Kosten-/Nutzen-Aspekten zeigt Christian Weih am Beispiel des Across Language Servers, wie die systemgestützte Qualitätssicherung von übersetzungen gewinnbringend eingesetzt und zentral gesteuert werden kann.
Den Flyer mit dem genauen Ablaufplan sowie ein Anmeldeformular für Ihre schriftliche Zusage – bitte per Fax – haben wir für Sie als PDF-Dateien zum herunterladen aufbereitet. Bitte klicken Sie hier.
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Seminar "Standardisieren mit Funktionsdesign®"
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Technische Dokumentation ist keine Prosa. Sie muss klaren Standards und Strukturen folgen, um hohe Qualität bei vertretbaren Kosten erzielen zu können.
Funktionsdesign® ist eine anerkannte Standardisierungs-, Strukturierungs- und Schreibtechnik für die Technische Dokumentation. Damit lassen sich effiziente, konsistente und anwenderfreundliche Anleitungen erstellen.
Entscheider und Mitarbeiter in der Technischen Redaktion möchten wir hiermit einladen zu unserer zweitägigen Veranstaltung:
Thema: Standardisieren mit Funktionsdesign®
- Grundlagenseminar:
Montag, 5. Mai 2008, von 9 bis 17 Uhr
- Workshop:
Dienstag, 6. Mai 2008, von 9 bis 17 Uhr
Ort: ZINDEL AG – Technische Dokumentation und Multimedia, Hamburg
Investition: 1 Tag 380 Euro, 2 Tage 670 Euro
Hinweis: Die Teilnahme am Workshop setzt die Teilnahme am Grundlagenseminar oder gute Grundkenntnisse bzw. praktische Erfahrung im Umgang mit Funktionsdesign® voraus.
Veranstaltungsinhalte
Hier können Sie sich die Veranstaltungsinhalte (PDF, 100 KB) herunterladen.
DokuNord_Seminar_Standard_2008-05_Inhalte.pdf
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bei dem DokuNord-Partner Ihres Vertrauens an.
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Das Doku+Medien Forum 2008 – Wissensvorsprung inklusive
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Großer Andrang beim traditionellen Branchentreff bei ZINDEL Am 28. Februar 2008 fand im Hause der ZINDEL AG – und in Kooperation mit dem Verbund DokuNord – das alljährliche Doku+Medien Forum statt. Bereits zum elften Mal trafen sich Macher und Entscheider aus den Bereichen Technische Dokumentation, Illustration, Übersetzung und Medien, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends zu informieren. Auch in diesem Jahr bot das Forum eine stattliche Zahl praxisrelevanter Fachvorträge und viele Gelegenheiten zum Austausch mit Experten und Gleichgesinnten. Den über 80 angereisten Branchenkennern wurde in acht Vorträgen konzentriertes Know-how zum State-of-the-Art in der Technischen Dokumentation vermittelt. Außerdem standen unsere Experten allen Seminarteilnehmern Rede und Antwort. Die Pausen wurden nicht nur dazu genutzt, sich am reichhaltigen Büffet zu stärken, sondern natürlich auch, um sich gegenseitig näher kennzulernen und das Gehörte in angeregten Diskussionen zu vertiefen. Der Erfolg der Veranstaltung zeigt, dass das Doku+Medien Forum für die Teilnehmer zu einer festen Institution geworden ist und sich zum Schluss alle einig waren: „Das hat uns was gebracht” – und das nächste Doku+Medien Forum kommt bestimmt.
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A1 Katalog-Produktion auf Basis von XML. Vorteile und Fallen
Thomas Mai (MAI KG)Produktinformationen mehrfach zu verwenden, für das Internet,
vielleicht eine CD und gedruckt als Gesamtangebot oder in Teilen für bestimmte Branchen, Sprachen
oder Kunden, ist die einzige Strategie, sich den immer mehr steigenden Anforderungen der Märkte anzupassen.
XML ist eine Technologie, mit der solche Anforderungen erfüllt werden können. XML ist ein weltweiter Standard,
der auf die ISO-Norm für medienübergreifendes Datenhandling aufgesetzt wurde. Wie funktioniert aber nun das
Erstellen von Katalogen mit XML in der Praxis? Welche Vorteile bringt ein Content Management System bei der Verwaltung der
Produktinformationen? Wo sind die Vorteile und wo die Fallen bei der Realisierung solcher Projekte?
A2 3D für Jedermann – Einsatzbereiche und Grenzen von Acrobat 3D Andreas Vogel (theorie3.De)
Es ist klar, dass heutzutage so gut wie alle technischen Dokumentationen für das Endmedium Papier erstellt werden müssen.
Da gerade bei hochkomplexen technischen Systemen die Servicetechniker größtenteils bereits mit Laptops ausgestattet sind,
denken jedoch immer mehr Hersteller schon heute über eine rein elektronische Dokumentation nach. Die Vorteile, die hier zum Tragen
kommen, sind: - Einfacheres und schnelleres Suchen und Finden von Informationen.
- Effizientere Einpassung in Bestellprozesse.
- Weniger Fehlerquellen durch offensichtlichere
Darstellung von Ein-/Ausbauvorgängen in 3D.
Acrobat 3D und somit das 3D PDF bieten hier den großen Vorteil,
dass kein neuer 3D-Viewing-Standard etabliert werden soll, sondern auf dem bereits bestehenden Standard PDF aufgebaut wird. Da 3D PDFs
bereits ab dem kostenfreien Adobe Reader 7 betrachtbar sind, stellt sich gerade im Bereich der technischen Dokumentation weniger die
Frage OB, sondern eher WANN diese neue Möglichkeit zu einem nicht mehr wegzudenkenden Werkzeug wird. Je früher Sie sich
also mit dieser Thematik beschäftigen, umso mehr schaffen Sie bereits heute ein Herausstellungsmerkmal Ihren Kunden gegenüber.
In diesem Vortrag erfahren Sie die Möglichkeiten und Grenzen des 3D PDFs für Ihre tägliche Arbeit.
A3 Tausend Geräte – eine Anleitung? Mit Variantensteuerung geht’s! Torsten Machert (Ovidius GmbH)
& Volker Wodaege (ZINDEL AG) Wenn ein Gerätehersteller tausende Varianten hat, hat er ein veritables Problem: Soll er tausende
von Anleitungen dazu erstellen und pflegen? Die Lösung könnte eine geschickte Modularisierung sein, wobei die Anleitungen aus
einem Pool allgemeingültiger sowie gerätespezifischer Module zusammengestellt werden. Wer jedoch hunderte von Modulen hat, hat
prompt das nächste Problem: Wie indizieren, wie verwalten, wie wiederfinden? Die Lösung bietet ein Einsatz von XML-Techniken in
einem Redaktionssystem, wobei gerätespezifische Passagen innerhalb von Modulen als entsprechende „Varianten“ ausgezeichnet und
bei der Anleitungserstellung geräteabhängig herausgefiltert werden. Im Extremfall denkbar wäre sogar ein einziges,
allumfassendes Modul – aus dem durch Variantenfilterung tausende von gerätespezifischen Anleitungen entstehen können.
Theorie und Praxis solcher Verfahren werden in diesem Vortrag vorgestellt.
A4
PARTS-PUBLISHER: Intelligente Ersatzteilkataloge mit Einbindung von Service-Know-how Werner Hofmeister (Docware GmbH) & Narzisse Nianur (ZINDEL AG)
Im Vortrag werden die wichtigsten Features einer Ersatzteilkatalogsoftware vorgestellt und praktische Beispiele von Ersatzteilkatalogen vorgeführt.
Insbesondere wird aufgezeigt, wie spezielle Service-Informationen, d.h. Hinweise zu Wartungszyklen, Wartungs-Kits, Arbeitswerte, Teilehistorie, Reparaturanleitungen,
Sicherheitshinweise, Servicebulletins etc. im Katalog bereitgestellt werden können. Des Weiteren wird erläutert, wie diese Software dazu genutzt werden kann,
Rückmeldungen der Katalognutzer (Fehlermeldungen, Hinweise zu Bauzustandsänderungen, Serviceberichte, Verbesserungsvorschläge,
Anwendungserfahrungen, etc.) zu erfassen, zu verwalten und zu verteilen. Mit anderen Worten: Service-Know-how einzelner Mitarbeiter in
den Ersatzteilkatalog zu integrieren und über den Katalog der gesamten Firma zur Verfügung zu stellen. Außerdem werden
die Einsparpotenziale der Ersatzteilkatalogsoftware thematisiert und Zahlen aus der Praxis vorgestellt. Der letzte Teil des Vortrags zeigt in
Anwendungsbeispielen, wie ein Dienstleistungsunternehmen mit dieser Software die unterschiedlichsten kundenspezifischen Ersatzteilkataloge konzipiert,
erstellt und pflegt.
B1 Rückbezug mit Wirkung – Übersetzung als Qualitätssicherung von Ausgangstexten
Jan Lass (sprachkombinat.de) Welchen Nutzen kann der Übersetzungsprozess für die ausgangssprachlichen Texte bedeuten?
Wo liegen Chancen und Nutzen für Auftraggeber und Übersetzer? Wo liegen Risiken und Widerstände? Welche Aspekte sind hierbei zu beachten?
Aus der These „Ein Text wird nie wieder so genau gelesen wie beim Übersetzen“ entspringt die Konsequenz: Übersetzung als
integrierter Bestandteil der Qualitätssicherung in Technischer Redaktion und Unternehmenskommunikation. Der Vortrag wird sich an Fallbeispielen
aus der übersetzerischen Praxis orientieren, in denen dieses Prinzip angewendet wurde, hätte angewendet werden können, oder auch ungeeignet
wäre. Es sollen sowohl die Sichtweise von Dienstleistern verschiedenster Art als auch des beauftragenden Unternehmens thematisiert werden.
B2 Hilft der Technischen Redaktion eine Schnittstelle zum Übersetzungsmanagement? Christian Weih (across Systems GmbH)
Die Technische Redaktion ist die Schnittstelle zwischen den Entwicklern eines Produktes und dessen Anwendern, sei es in Form von Bedienungsanleitungen,
Datenblättern oder Produktkatalogen. An diesen Prozess der Erstellung von Informationen schließt, gerade in Deutschland als Exportweltmeister,
immer häufiger eine Übersetzung in viele Sprachen an. Der Vortrag möchte aufzeigen, welche Vorteile es einer Technischen Redaktion
bringt, sich mit diesem oftmals unbekannten Themenbereich softwaretechnisch zu vernetzen.
B3 DITA als Strukturierungsmethode: Top oder Flop?
Dieter Gust (itl AG) DITA ist aus US-amerikanischer Sicht für technische Dokumentation der Hype schlechthin. Es geht nicht mehr um die Frage,
ob DITA Sinn macht, sondern nur noch wann und wie eine DITA-Implementierung umgesetzt werden soll. Der Vortrag greift die vielfach genannten Vorteile von
DITA auf und stellt diese den zum Teil gegensätzlichen Erlebnissen des Referenten gegenüber. Provokante Erkenntnis: Wenn Standards und Zukunftssicherheit
nicht als geldwerte Vorteile gesehen werden, dann verursacht DITA auch nur Kosten… Ergänzt wird das Pro und Contra mit einer kritischen Beleuchtung
der öffentlich wahrnehmbaren Best-Practice-Berichte zu DITA-Implementierungen.
B4 Topic-orientiertes Schreiben – Von Büchern zu
Informationsschnipseln und wieder zurück Dieter Gust (itl AG)
Topic-orientierte Strukturierungsmehoden, z.B. gemäß DITA, sind in aller Munde. Topics sind die Basis aller modularisierten Dokumentation.
Trotzdem wagt nur der Erfinder von DocBook, Norman Walsh, in den USA die These, dass Topics sich nur mit großer intellektueller Anstrengung auch für
buch-orientierte Dokumentation eignen. Umgekehrt lassen sich aus buch-orientierten Dokumenten relativ leicht topic-orientierte Informationen ableiten. Der
Vortrag greift die Thesen von Norman Walsh auf und würzt sie mit eigenen Praxiserlebnissen. Provokantes Fazit: Aus Mosaiksteinen lassen sich beliebige Bilder
bauen – ganz leicht vor allem sehr abstrakte…
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Seminar "Durchführung von Gefahrenanalysen"
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Der Gesetzgeber schreibt sowohl die Durchführung als auch die Dokumentation einer Gefahrenanalyse seitens
des Herstellers zwingend vor - maßgeblich sind dabei die Maschinenrichtlinie und das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz.
In diesem Zusammenhang besteht die Aufgabe unserer Technischen Redakteure darin, mit Ihren Dokumentationen so vor den Gefahren,
die der Umgang mit einem Produkt mit sich bringen kann, zu warnen, dass Unfälle mit Personen-, Umwelt- oder Sachschäden weitestgehend ausgeschlossen werden können.
Wie Sie diese Vorgaben ebenso korrekt wie effizient umsetzen können, haben wir Ihnen mit unserem Seminar "Durchführung von Gefahrenanalysen" gezeigt.
Dieses Seminar gab Ihnen einen Überblick über die Techniken zur Erstellung von Gefahrenanalysen. Dabei präsentierten wir Ihnen eine gute und erprobte Methode
zur Erarbeitung von Gefahrenanalysen. Diese Methode wurde in einer Gruppenarbeit praktisch eingeübt. Ergänzend dazu haben wir Ihnen beispielhafte
Erfahrungen anderer Unternehmen vorgestellt. Ziel war es, dass am Schluss unseres Seminars jeder Teilnehmer wusste, wie Gefahrenanalysen
durchzuführen und zu dokumentieren sind.
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"Full-House" beim Branchentreff im Hause der ZINDEL AG Allseits zufriedene Gesichter beim Doku+Medien Forum 2007
Etwa 100 interessierte Gäste und Referenten, acht kompakte Vorträge zum State-of-the-Art in der Technischen Dokumentation, aktuelle Digitaldrucktechnik zum anfassen, angeregte Fachsimpeleien im Foyer und ein geplündertes Bufett – dies zeigt, dass das diesjährige Doku+Medien Forum, das die ZINDEL AG wieder gemeinsam mit DokuNord ausrichtete, ein voller Erfolg war. Macher und Entscheider der Branche kamen am 14. Februar 2007 zusammen, um sich über neue rends zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. "Es war ganz schön voll, aber wir haben uns noch nicht gegenseitig auf den Füßen gestanden", resümiert Vorstandsvorsitzender Stefan Zindel. Die acht Seminare, unter denen die Besucher wählen konnten, erfüllten jedenfalls die hohen Erwartungen der Gäste, so der einhellige Tenor im Foyer. Dort wurden, beim Small-Talk zwischen den Seminarblöcken, nicht nur Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Diese Pausen boten auch Gelegenheiten, um mit Repräsentanten der Partnern, wie etwa Ovidius oder Across, ins Gespräch zu kommen und sich über Neuigkeiten im Digitaldruck zu informieren. Die Firma Océ hatte extra für dieses Forum einige ihrer neuesten Maschinen nach Langenhorn gebracht – Technik zum anfassen. Wer da war, wird sich schon mal eine Kalendernotiz für den Februar 2008 gemacht haben, denn das nächste Doku+Medien Forum kommt bestimmt.

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Konzentriert folgten die Besucher den Vorträgen der Referenten | | | 
| | Freut sich über regen Zuspruch: Stefan Zindel | | | 
| | Small-Talk im Foyer | | | 
| | Neue Digitaldrucktechnik von Océ | | | 
| | Nicht zu übersehen: Hier geht’s zum Doku+Medien Forum | | | 
| | Auch für das leibliche Wohl war gesorgt | | | 
| | Angeregte Fachgespräche |
Referentenmaterial DownloadlinksA1 Informationsaufnahme – warum Farbe und Platzierung dabei helfen Klaus Schantz Institut Schantz, Neubauer und Partner Hier erfahren Sie, wie Menschen Dokumente anschauen, welche Chancen sich Ihnen bieten, um sich vom Wettbewerb abzuheben, was wirkt und was nicht.
Zum Download klicken Sie hier [ 9 MB Powerpoint-Datei ]
A2 Verständlich, korrekt und wirtschaftlich vernünftig texten Prof. Dr. Andreas Baumert Institut für Technikkommunikation Ltd.
Zum Download klicken Sie hier [ 146 KB PDF-Datei - Teil 1 ] und hier [ 34 KB PDF-Datei - Teil 2 ]
A3 Grundlagen und Methoden der Modularisierung Prof. Dr. Wolfgang Ziegler Hochschule Karlsruhe
Zum Download klicken Sie hier [ 1,2 MB PDF-Datei ] A4 Normenkonforme Warnhinweise in Bedienungsanleitungen nach ANSI Z535.6 und ISO 3864 RA Marcel Schator TÜV SÜD Product Service GmbH
Zum Download klicken Sie hier [ 2,5 MB PDF-Datei ] B1 Aktuelle PDF ISO-Normen: PDF/A und PDF/X für Dokumentarchivierung und Dokumentaustausch Dirk Simanek Impressed GmbH
Zum Download klicken Sie hier [ 250 KB PDF-Datei ]
B2 FrameMaker mit Turbolader – Wie der Technischen Redaktion die Arbeit erleichtert werden kann Dipl.-Ing. Georg Eck SYSTEC GmbH
Zum Download klicken Sie hier [ 920 KB PDF-Datei ]
B3 Media instruction – Animation und Sachfilm im Dienst der Technischen Dokumentation Prof. Rainer Bernd Voges Institut für Technikkommunikation Ltd.
Zum Download klicken Sie hier [ 12 MB PDF-Datei ] B4 Schreiben für Jedermann – Sachtexte für Wissenstransfer im Unternehmen Jan Lass Dipl.-Technikübersetzer
Zum Download klicken Sie hier [ 130 KB PDF-Datei ] |
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Workshop "Modularisierung"
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Am 24. August 2006 veranstalteten wir in Hamburg einen Workshop zum Thema "Modularisierung in der Technischen Dokumentation - Grundlagen und Methoden für das Content Management".
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Ziegler, Hochschule Karlsruhe.
Variantenreiche Produkte, kurze Produktzyklen und kudenspezifische Anpassungen benötigen entsprechende Konzepte in der Technischen Dokumentation. Modularisierung ist hierbei das geeignete Verfahren. Doch wie geht man in der Praxis dabei vor? Nach welchen Kriterien wählt man die Modulgröße? Wie vergibt man geeignete Metadaten, um die Module wiederzuverwenden?
Dieser Workshop hat in kompakter Form die Grundzüge und Grenzen der Modularisierung vermittelt - und Berührungsängste mit diesem brisanten Thema abgebaut.
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Workshop "Standardisierung mit Funktionsdesign®"
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Am 19. Juni 2006 veranstalteten wir in Hamburg einen Workshop zum Thema "Standardisierung mit Funktionsdesign®".
Referent: Prof. Schäflein-Armbruster, Hochschule Furtwangen.
Mit der Strukturierungs- und Standardisierungsmethode Funktionsdesign® werden Dokumente in eine überschaubare Anzahl funktionaler Elemente zerlegt und klare Regeln für sie definiert. Eindeutige und verbindliche Festlegungen, wie Dokumente strukturiert und geschrieben werden, steigern die kostengünstige Erstellung und sichern gleichzeitig die Qualität der Dokumente.
Dieser Workshop hat die Prinzipien des Funktionsdesign® in kompakter Form vermittelt, um Sie in die Lage zu versetzen, diese Ansätze auf Ihre individuellen Bedürfnisse zu übertragen.
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Doku+Medien Forum 2006
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Am 28. Februar 2006 fand in Hamburg das alljährliche Doku+Medien Forum statt. Es richtete sich an alle interessierten Macher und Entscheider in der technischen Dokumentation.
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XML-Forum - Redaktionssysteme
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Am 14. Juni 2005 fand in Hamburg ein ganztägiges Forum rund um das Thema XML-Redaktionssysteme statt.
Diese datenbankgestützten Systeme erhöhen in der Technischen Redaktion die Effizienz und Prozess-Sicherheit. Das universelle Datenformat XML bietet Medienunabhängigkeit und Zukunftssicherheit. Unter der Moderation eines langjährigen XML-Experten wurden die Ansätze und Arbeitsweisen verschiedener Redaktionssysteme vorgestellt.
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