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Veranstaltung

DOKU+MEDIEN-Forum 2016

Kommen Sie am 25. Februar nach Hamburg, zum Branchentreff von DokuNord

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DOKU+MEDIEN-Forum 2016

 

 

DOKU+MEDIEN-Forum 2016

Das wird wieder ein höchst informativer Tag werden. Zum neunzehnten Mal veranstalten wir im kommenden Februar – gemeinsam mit DokuNord, unserem Verbund Technischer Redaktionen – das DOKU+MEDIEN-Forum. Es erwarten Sie brandaktuelle und kompakte Seminare – von und mit ausgewiesenen Praktikern für die Macher und Entscheider in Entwicklung, Service und Technischer Dokumentation. Die spannenden und wegweisenden Vorträge zeigen sowohl den Stand der Dinge als auch Perspektiven. Und beim Imbiss sowie in den Pausen ergibt sich stets eine Gelegenheit zur Fachsimpelei unter Kollegen.

Seien Sie dabei:
19. DOKU+MEDIEN-Forum 2016
Donnerstag, 25. Februar 2016, 9:00 – 17:15 Uhr,
im Hause der ZINDEL AG, Hamburg
Ihre Investition: 420,– Euro + MwSt.

Flyer herunterladen

Hinweis: Die Seminarreihen A und B laufen zeitgleich.

Kurzbeschreibungen der Seminarvorträge finden Sie hier:

 

Vortrag A1, Marcus Bollenbach, Adobe Systems GmbH

Der direkte Weg zur mobilen App und zu responsivem HTML5
...und was hat FrameMaker damit zu tun?

Seit der Version 2015 unterstützt FrameMaker neben der vereinfachten Ausgabe von responsivem HTML5 nun auch die Erzeugung nativer mobiler Apps. Marcus Bollenbach zeigt Ihnen an praktischen Beispielen, wie einfach die Ausgabe dieser beiden Typen und ihre Konfiguration ist – inklusive der Unterstützung von Rechts-nach-Links-Schriften.


Vortrag B1, Matthias Schulz, HiQ text Aalen; tekom-WebForum Normen und Richtlinien

Betriebsanleitung an der Schnittstelle zwischen Hersteller und Betreiber
Wer ist wofür verantwortlich?

Inwieweit muss ein Hersteller die spezifischen Pflichten des Betreibers in Bezug auf die Arbeitssicherheit berücksichtigen? Welche Pflichten haben die Betreiber eigentlich und welche die Hersteller? Und wie wirkt sich dies insbesondere auf sicherheitsbezogene Informationen in Anleitungen aus?

Viele Anleitungen enthalten heute zahlreiche Informationen, die sich mit der Arbeitssicherheit beschäftigen. Es wird versucht die Personalauswahl, den Gebrauch persönlicher Schutzausrüstungen, Abfallentsorgung und sogar die Arbeitsorganisation vor Ort zu regeln. Ist das notwendig? Gehört es wirklich zu den Pflichten des Produktherstellers oder ist es überflüssig oder gar schädlich?

Nach einer Kurzeinführung in die rechtlichen Vorgaben beantwortet der Vortrag die Fragen anhand von Beispielen und stellt ein Konzept zur Reduzierung des Umfangs von Sicherheitskapiteln vor.

Weitere Stichworte:

  • Abgrenzung:
    • Risikobeurteilung produktbezogen / Gefährdungsbeurteilung arbeitsbereichs- und arbeitsplatzbezogen
    • Betriebsanleitung / Betriebsanweisung (Anleitung: informieren, ermöglichen; Anweisung: umsetzen regeln)
    • Produktschulung / Unterweisung von Personal
  • Grenzfälle: Der Vertrag entscheidet mit… GU-Vertrag im Anlagenbau, Werkvertrag…
  • Andere Länder – andere Sitten… USA, Brasilien

Vortrag A2, Ulrike Parson, parson AG

Intelligente Informationen: Wie Sie modulare Inhalte dynamisch publizieren
Methoden und Techniken für Content-Delivery

Die technische Kommunikation steht vor neuen Herausforderungen, die sich aus den Anforderungen von Industrie 4.0 und den geänderten Nutzungsgewohnheiten der Anwender ergeben. Die klassische Publikation von Technischer Dokumentation als Handbuch oder Online-Hilfe für genau eine Zielgruppe, einen Zweck und eine Produktvariante reicht nicht mehr aus. Mit der zunehmenden Digitalisierung müssen wir die Inhalte der Technischen Dokumentation dynamisch ausliefern, damit sie vor Ort und auf mobilen Geräten entsprechend dem jeweiligen Anwendungsszenario durchsucht und zusammengestellt werden können. Damit verlagert sich die Zusammenstellung der Informationen von der Technischen Redaktion zu den Benutzern.

Die dynamische Auslieferung von Information erfordert modulare Dokumentation, die mit Metadaten angereichert ist, sodass sie von Anwendungen intelligent ausgewertet werden kann. Als Technische Redakteure arbeiten wir schon lange mit Metadaten und modularen Inhalten, aber zumeist für das Verwalten von Modulen, Filtern und Zusammenstellen von Handbüchern. Für smarte Dokumentationsanwendungen ist eine moderne Auslieferung von Informationen (Content-Delivery) erforderlich, inklusive Metadaten.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Anforderungen für Content-Delivery, Methoden zur Klassifizierung von modularen Inhalten sowie verfügbare technische Lösungen.


Vortrag B2, Jens-Uwe Heuer-James, tekom-Rechtsdienst

Mythos Produkthaftung USA und Kanada
Meinungen, Halbmeinungen und Missverständnisse zur Produkthaftung in Nordamerika

Der Markt in den USA zählt zu den attraktivsten und bietet gerade für deutsche Produkte - auch nach VW - exzellente Chancen. Mit den aus dem richtigen Verständnis der Produkthaftung erwachsenen Anforderungen sowie der komplexen Situation im Produktsicherheitsrecht gilt es umzugehen. Gerade im Bereich der technischen Dokumentation lassen sich im Vorfeld viele Fehler vermeiden. Der Vortrag gibt hierzu einen ersten Überblick unter besonderer Berücksichtigung der technischen Dokumentation.


Vortrag A3, Roland Schmeling, Schmeling + Consultants GmbH

Professionelles Prozessmanagement in der Technischen Kommunikation
Analysieren – Visualisieren – Optimieren - Überwachen

Mit steigender Bedeutung und zunehmendem Umfang der Technischen Dokumentation werden effiziente und qualitätsorientierte Prozesse und damit ein wirksames Prozessmanagement immer wichtiger. Der Vortrag zeigt die Bausteine des professionellen Prozessmanagements – von der Analyse des IST-Prozesses bis zur Überwachung des SOLL-Prozesses – mit speziellem Fokus auf den Bedarf einer Technischen Redaktion.


Vortrag B3, Karsten Voß, ZINDEL AG

Warnhinweise versus Sicherheitshinweise
Was ist der Unterschied? Wo sind die Gemeinsamkeiten?

Die Benutzerinformation zu einem Produkt ist eine Maßnahme der Risikominderung, ebenso wie die sichere Konstruktion und technische Schutzmaßnahmen. Mit DIN EN 82079-1 wurden zwei Arten sicherheitsbezogener Informationen in Gebrauchsanleitungen festgelegt: Sicherheitshinweise und Warnhinweise. Obwohl beide dem Ziel der Risikominderung dienen, erfüllen sie dennoch unterschiedliche Zwecke.

Der Vortrag beleuchtet die wesentlichen Anforderungen an diese beiden Informationsarten – und konfrontiert sie mit der anderen Systematik in den USA. Der Referent stellt ein Konzept für die Erstellung von Sicherheits- und Warnhinweisen vor, mit dem sowohl die europäischen als auch die nordamerikanischen Vorgaben praktisch umgesetzt werden können.


Vortrag A4, Jochen Fassbender, Indexetera

Ohne Index geht es nicht
Einblick in moderne Indexing-Aspekte

Index ja oder nein? Natürlich ja, aber es muss ein guter Index sein! Um das zu erreichen, ist sowohl die Anwendung wichtiger Indexing-Techniken und -Methoden als auch der Einsatz spezieller Indexing-Software entscheidend. Der Fokus des Vortrages liegt daher - neben einigen Kurzinfos zu den Grundlagen des Indexierens und der Indexing-Szene generell - auf der Vorgehensweise beim Indexieren sowie der beispielhaften Erläuterung derartiger Techniken und Methoden mit Hilfe von spezieller Indexing-Software.


Vortrag B4, Prof. Dr.-Ing. Michael Schaffner, BIOS Dr.-Ing. Schaffner Beratungsgesellschaft mbH

Vorgesetzte überzeugen
Entscheidungsvorlagen erstellen und erfolgreich verkaufen

„Mein Chef investiert eher eine Million in eine neue Produktionsanlage, als 50.000 € in die Dokumentation.“
„Wozu brauchen wir Terminologie, sagt mein Chef, unsere Kunden kennen doch unsere Produkte.“
„Mein Chef hört mir ohnehin nicht zu.“

Solche oder ähnliche Erfahrungsberichte stehen an der Tagesordnung, wenn sich Dokumentationsleiter über ihre schwierige Situation austauschen. Doch Gejammere hilft nicht. Viele Abteilungsleiter – aller Funktionen und aller Branchen – klagen über mangelndes Verständnis seitens ihrer Vorgesetzten. Dies ist kein exklusives Phänomen der Technischen Dokumentation – wenngleich böse Stimmen behaupten, dass eine gewisse Geringschätzung der Dokumentationsarbeit wirkungsverstärkend sein soll. Ist dies ein Grund zur Resignation? Mitnichten, denn schließlich sollten Manager den beiden Bedeutungen in dem Kompositum „Führung(s)kraft“ auch gerecht werden. Zu den Aufgaben einer Führungskraft gehört es, Entscheidungen durchzusetzen – auch nach oben. Vorgesetzte zu überzeugen, ist allerdings ein nicht immer leichtes Unterfangen. Wer dies auf die Umstände schiebt, sucht nach Entschuldigungen und nicht nach Lösungen. Oft sind es nicht allein die Sachargumente, an denen Überzeugungsarbeit scheitert, sondern die Art der Vermittlung dieser Sachargumente.

Das Durchsetzungsvermögen lässt sich jedoch systematisch trainieren.